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Hinweise zum Konzertwochenende.
    
           - Die Probe am Samstag ist nur für die diejenigen, die auch beim Konzert mitspielen.
           - Die Generalprobe am Samstag findet im Kronenzentrum  statt. 
           - Einlass erst ab ca. 11.30 Uhr
           - Die Probe kann auch länger als 18 Uhr dauern.
           - Der Zeitplan am Sonntag hängt vom Erfolg der Generalprobe ab.
           - Der Konzerttag ist kostenlos.
           - Notenständer sind vorhanden.
           - Wer einen Flötenständer hat, soll diesen - mit Namen gekennzeichnet -  mitbringen.
           - Die Flötenbändel für Bassflöten o.ä. bitte ebenfalls mit Namen kennzeichnen.
           - Konzertkleidung : Schwarz mit einfarbig buntem Schal, Tuch, Fliege, Krawatte....
           - Im Kronenzentrum gibt es ausreichend Gelegenheit sich umzuziehen.

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Kritiken aus den Zeitungen werden hier veröffentlicht:

Bietigheimer Zeitung


Konzert Ensemble spielt Uraufführung

     Das Württembergische Blöckflötenorchester bei seinem Auftritt im Kronenzentrum. © Foto: Walter Pfisterer                                       Bietigheim-Bissingen / Heike Rommel 25.09.2018                                   

Mit frenetischem Applaus honorierte das Publikum am Samstagabend das Konzert des Württembergischen Blockflötenorchesters im Kronenzentrum. Die Instrumentalisten spielten sich teilweise 16-stimmig von der bis zu fast vier Meter hohen Kontrabassblockflöte bis zum kleinen, aber dafür umso lauteren Piccolissimo-Flötlein in alle Frequenzen des menschlichen Gehörs.

Das weltweit größte, probende Blockflötenorchester, seit 2006 geleitet von dem Dirigenten und Komponisten Dietrich Schnabel, bringt im ein- bis eineinhalbjährigen Turnus Schwung ins Kronenzentrum. Was in erster Linie auf die Kooperation mit der Musikschule im Schloss Bietigheim-Bissingen und die Arbeit der Blockflötenpädagogin Annette Bachmann zurüchzuführen ist.

Mit der schottischen Blockflötistin und Dirigentin Eileen Silcocks tauscht sich der gebürtige Schorndorfer Dieter Schnabel schon seit Jahren über Orchestertraditionen aus. Von Silcocks führte das Württembergische Blockflötenorchester das „Divertimento“ auf, 2009 geschrieben für das „Blockflötenconsort Dortmund“, welches Schnabel ebenfalls leitet.

In „Stolen Glimpses“ (verstohlene Blicke), einer Komposition des Amerikaners Glen Shannon, zeichneten die Spieler das Leben der österreichischen Blockflötistin und Komponistin Lia Starer Levin nach. Die Flötisten empfanden Levins Lebensabschnitte musikalisch nach, folgten der jüdischen Familie nach Italien und zum Seelenverkäufer „Gersalemme“ nach Palästina. Dabei wurden sie ihrem Anspruch, Musik zu machen, die etwas aussagt, vollumfänglich gerecht. Während die schweren, niedertönigeren Flöten die Rhythmusgruppe verkörperten, trugen die leichteren Flöten unter kunstvoller Umspielung der Haupttöne das Thema hoch, in welches Worte wie „Shalom malechem“ einflossen. Jeder Ton saß perfekt, denn jeder schräge Ton wäre hörbar gewesen. Auch in Sachen sinfonische Dynamik steht das Blockflötenorchester herkömmlichen Sinfonieorchestern in Nichts nach.

Alles, was in einem Zirkus etwas zu suchen hat, führte das Orchester seinen Zuhörern bei der Eigenkomposition „Circus in Aberdeen“ von Dietrich Schnabel vor Augen. Insider wissen, dass Schnabel schon immer davon geträumt hat, Zirkusdirektor zu werden. Bei der Ouvertüre schlüpfte er als Dirigent in die Rolle eines solchen und holte aus seinen 83 Orchestermitgliedern artistische, akrobatische, jonglierende sowie balletöse Töne heraus. Dafür gab es von einem erheiterten Publikum jede Menge Beifall.

Der zweite Teil des Konzertes gehörte alleine der „Symphony No. 5 in G minor“. Es handelte sich um eine Uraufführung aus der Feder des Briten Stephen Watkins, der im Kronenzentrum anwesend war und auch auf die Bühne kam. Watkins, Multiinstrumentalist, Komponist und Dirigent, hat sich mit diesem Stück einen Wunsch erfüllt: Als Pensionär nur noch die Musik zu schreiben, die ihm gefällt.

Russische Romantik

Mit eigenen Erfahrungen in einem Blockflötenorchester fiel es dem Engländer nicht schwer, dem Württembergischen Blockflötenorchester eine Sinfonie auf den Leib zu schreiben, in der Streichinstrumente imitiert werden. Die Alt- und Tenorflöte kamen nahe an die Violine heran, die Großbässe an die Bratsche, die Subbässe an das Violoncello und die Großbässe an den Kontrabass. Dabei entfalteten die Spieler orientiert an der russischen Romantik ein Volumen bis zu 24 Megahertz.

Der erste Satz (I Lugubrioso) ähnelte der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsi. Langsam glitt das Orchester in den zweiten Satz (Il Nocturne), welcher an die sechste Sinfonie Tschaikowskis erinnerte.  Die muntere Heiterkeit des Scherzos flog geradezu in die Herzen der Zuhörer, die im Finale auch durchaus einen Modest Petrowitsch Mussorgski heraus hörten. Bei den Volksweisen durften sich die Flöstisten schließlich so ausgelassen geben, dass sie ohne Zugabe nicht mehr von der Bühne kamen.

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Quelle: Ludwigsbuger Kreiszeitungh vom 8. März 2017

 

 

 

 

Quelle: Bietigheimer-Zeitung 7.März 2017

 

Beitrag von SWR 4 vom 12. März : (mit freundlicher Genehmigung des SWR für Orchestermitglieder)



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Zeitungsausschnitte der Bietigheimer-Zeitung

Hier sind die bisher veröffentlichten Artikel aus der Bietigheimer-Zeitung. Wir danken für die Erlaubnis, diese auf unserer homepage veröffentlichen zu dürfen.

Artikel über den Bietigheimer Blockflötentag - wie es begann...

  

1. Konzert am  16.November 2008................................................... 

                                

2. Konzert am 18.April 2010............................................................. 

 

3. Konzert am 11. Dezember 2012 ...................


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