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Dietrich Schnabel
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Bilder vom Konzert 1.März 2015
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Das Bild gibt es größer auch unter internes. Photo: Helfried Strauss

Wenn Sie außer Sopran und Altblockflöte mindestens noch Tenor oder Bass spielen, sich für eine ganztägige Veranstaltung am Sonntag von 10 - 18 Uhr Zeit nehmen können und Lust haben, regelmäßig in einem großen Orchester (ca. 90 bis 100 Teilnehmer) unter der Leitung eines erfahrenen Dirigenten zu spielen, dann sind Sie hier richtig.

       
  2016             12. Juni
                        25. September
                        13. November

  2017              4. März (Generalprobe)

                         5. März  18.00 Uhr KONZERT im Kronenzentrum, Bietigheim-Bissingen

Wir musizieren im Orchestersaal der Musikschule in 74321 Bietigheim-Bissingen,
Im Schloss  Hauptstr. 81

Die Teilnahme am Blockflötentag kostet 35 €, für Schüler und Schülerinnen 20 €. In der ca. einstündigen Mittagspause kann in der Gasstätte "Rossknecht" ein Mittagessen eingenommen werden.
Informationen dazu finden Sie unter "internes".
Falls Ihnen das Kennwort fehlt, bitte ein mail an  g-mohn@t-online.de .

Über den Besuch freuen sich: Annette Bachmann    Ulrike Diesse    Günther Mohn



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Hier ist der erste Beitrag des Konzertes

Rossini, Ouvertue Italiana in Algeri

https://youtu.be/G1b_6fLwYGc


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Scan03032015_WBO-.pdf
    Wir danken der Südwestpresse für die Genehmigung, diese Artikel hier abzubilden.

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Artikel aus der Bietigheimer-Zeitung vom 16.April 2013 von Rudolf Wesner

Uraufführung: Württembergisches Blockflötenorchester spielt ein Werk von GlenSannon       


Uraufführung: Württembergisches Blockflötenorchester spielt ein Werk von GlenSannon       

                               Foto: Martin Kalb


Orchestraler, regelrecht sinfonischer Blockflötenklang war am Sonntagnachmittag im fast voll besetzten Kronensaal zu hören, als dort die mehr als 70 Mitglieder des Württembergischen Blockflötenorchesters unter der Leitung von Dietrich Schnabel musizierten.
 
Selten zu hören und zu sehen: ein Riesenorchester nur mit Flöten aller Art besetzt. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 trat das Württembergische Blockflötenorchester am Sonntag zum vierten Mal in Bietigheim-Bissingen auf, denn Annette Bachmann, Blockflötenlehrerin an der hiesigen Musikschule, hat es eingerichtet, dass das Orchester fünf oder sechs Mal im Jahr in deren Räumen proben kann.Auf dem Programm des Konzerts stand unter anderem die Komposition "Württemberg-Ouvertüre", die der amerikanische Komponist und Blockflötenspieler Glen Shannon für das Württembergische Blockflötenorchester schrieb. Am Sonntag erlebte das Werk seine Uraufführung. Dazu war Shannon extra aus Kalifornien angereist und spielte auch selbst im Orchester mit. Das melodische Werk gefiel den Konzertbesuchern, weil darin auf sehr harmonische Art Elemente von Barock, Klassik und auch Jazz miteinander verbunden wurden.In bewegten Tempi ließ Dietrich Schnabel die Ouvertüre vielstimmig ausführen, wobei eine starker Kontrast zwischen den kleinen, sehr hohen Flöten und den großformatigen Instrumenten, etwa dem Kontragroßbass oder dem Kontrasubbass, dem Werk einen spannungsreichen Ausdruck verlieh. Die Besucher sparten nach der Uraufführung nicht mit lang anhaltendem, freudigen Applaus.Mit der Aufführung von Kompositionen von Antonín Dvorák, Wolfgang Amadeus Mozart und Lodovico Grossi da Viadana bewies das Württembergische Blockflötenorchester, dass ein mit allen Arten dieses traditionsreichen, zu Unrecht etwas belächelten Blasinstruments besetzter Klangkörper ohne weiteres auch im Klang volumenreiche Werke aus der Klassik oder Spätromantik farbenreich spielen kann. Nach Dietrich Schnabels Worten eröffnen sich damit völlig neue Möglichkeiten für die Blockflöten. Das Konzert trug deshalb den Titel "Perspektiven".In einem Arrangement des Finales aus dem Streichquartett F-Dur, Opus 96, genannt "Das Amerikanische" von Antonín Dvorák leuchtete beispielsweise die für diesen Komponisten typische Melodik und Klangfarbe hell auf. Eindrucksvolle und perfekte Virtuosität bewiesen die Bläserinnen und Bläser bei der Aufführung der Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte". Der Satz "La Genouese" aus der Sinfonie musicali, Opus 18, des italienischen Frühbarock-Komponisten Lodovico Grossi da Viadana gab in weiten Passagen den tiefen Blockflöten, die in stattlicher Anzahl dem Orchester angehören, Gelegenheit zu warmer, fülliger Klangentfaltung. Dietrich Schnabel ist auch als Komponist für Blockflötenwerke tätig. Von ihm gestaltete das Württembergische Blockflötenorchester heiter, bewegt und die Charakteristiken der einzelnen Sätze hervorhebend fünf im Jahr 2012 entstandene symphonische Tänze.

Hier eine Aufnahme der Württemberg-Overtüre von Glen Shannon auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=8aMrvg3wkgU

und hie die Zugabe: Valse von Sergej Rachmaninoff:

 http://www.youtube.com/watch?v=U-_HjCBdU3I

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Württembergisches Blockflötenorchester führt anspruchsvolle Werke auf 
 









Foto von Martin Kalb




Seit fünf Jahren treffen sich 85 Mitglieder des Württembergischen Blockflötenorchesters zuProbenphasen. Ein Konzert im Kronenzentrum Bietigheim zeigte die Kapazitäten des oft verkannten Instruments.

Wenn Blockflöten jedwederGröße in einem nur mit  diesen Instrumenten besetzten Orchester gemeinsam musizieren,dann könnte angenommen werden, dass dies  eine  eher gleichförmig klingende Darbietungvon Musik  sein  müsste. Doch   wer je  das Württembergische Blockflötenorchester hört, wird eines Besseren belehrt.
Seit  fünf  Jahren  treffen sich   85 Mitglieder des  Württembergischen Blockflötenorchesters  regelmäßig im  Orchestersaal der Musikschule Bietigheim-Bissingen, um   zu  proben. Aus  dem  gesamten Bundesland   Baden-Württemberg   reisen die Mitwirkenden an. Die Bietigheimer  Blockflötenlehrerin Annette Bachmann war  die  treibende Kraft bei der Gründung des Württembergischen Blockflötenorchesters, Dietrich  Schnabel übernahm die  Leitung des Klangkörpers.
Bei einem erstaunlich gut besuchten   Konzert  im  Bietigheimer Kronensaal am Sonntag wirkte  Annette Bachmann als Solistin auf dem Subbass, einem tiefen, großformatigenBlockflötentyp mit.
Zur Eröffnung des Konzertprogramms führte das  Württembergische  Blockflötenorchester die beliebte Miniatur-Ouvertüre zum Ballett  „Der  Nussknacker“  von   PeterTschaikowsky auf, und schon dabei ließ  der   vielschichtige, warme,  in den  hohen und tiefen Stimmen außerordentlich ausgewogene orchestrale  Klang aufhorchen.
Der englische Komponist Steve Marshall ist  selbst ein  begeisterter Blockflötenspieler und hat  deshalb Orchesterwerke für dies Instrument geschrieben, so  auch im  Jahr  2006 das Concertino Nummer vier für Subbassflöte und Orchester. Das Werk enthält eine   Reihe   außerordentlich schwieriger Solopassagen,die  jedoch von  der  Solistin scheinbar mühelos und mit Bravour bewältigt  wurden. Auch vom  Jazz beeinflusste Elementeenthält die Komposition  in   drei   Sätzen,  wobei   derzweite,  mit   Andante  überschriebene Satz  durch den  sehr warmen, sehr  tiefen Klang des Soloinstruments einen mystischen Charakter hervortreten ließ.
Verschiedene  Weihnachtslieder fügte  Dietrich Schnabel im   Jahr 2004  in  einer Art  Medley   zusammen, dem er den Titel „Weihnachtslieblinge“ gab.  Allerdings reihte er die  Stücke nicht einfach aneinander, sondern verwob die  Melodien kunstvoll miteinander,  so dass  sogar  das  aus  einem der Lieder  bekannte klingende Glöckchen  im Blockflötensound  sehr   eindrucksvoll zu hören war.
Der   Orchesterleiter hatte  auch die Erste Suite Es-Dur, Opus 28, Nummer eins  für Blasorchester, im Jahr  1929 von dem Engländer Gustav Holst komponiert, für sein Blockflötenorchester neu  arrangiert.
Die  beachtliche  Bandbreite der Klangentfaltung  der  Blockföten wurde in den hymnisch melodisch,  aber  auch  tänzerisch heiter  oder folkloristisch geprägten drei Sätzen erneut deutlich.
Die musizierfreudigen Orchestermitglieder entfalteten mitreißende Klangvielfalt und  begeisterten die Konzertbesucher   auch  mit   einer Canzone aus  dem frühen Barockzeitalter von  Giovanni Gabrieli sowie einer ungemein schwungvollen,  temporeich dargebotenen Sinfonietta für  Blockflötenorchester von Dietrich Schnabel. Das Konzert stellte eine großartige Werbung für dieses  oft verkannte  Instrument dar.

 
Konzert als großartige Werbung für die Blockflöte


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81 Musiker auf der Bühne des Kronenzentrums in Bietigheim-Bissingen
So haben wahrscheinlich alle angefangen: als Erstklässlerin mit der so genannten normalen Flöte. Wegen der vielen Spucke hat das Instrument dann irgendwann den Geist aufgegeben und die Schülerin auch.

 Foto: Martin Kalb


Einen beachtlichen Anblick boten die 81 Flötenspieler auf der Bühne des Kronenzentrums. Foto: Martin Kalb

Beim diesjährigen Konzert des Württembergischen Blockflötenorchesters im Kronenzentrum trafen sich 81 Damen und Herren, die mit Sicherheit auf eine Jahrzehnte lange Flötenpraxis zurück blicken können.

Dietrich Schnabel, Dirigent und Gründer dieser außergewöhnlichen Formation, macht mit seinem Konzept von schönem Blockflötenklang ein Konzerterlebnis möglich, dass meilenweit von dem eher unfreundlichen Urteil über die Blockflöte abweicht. Fast die ganze Bühne ist mit Bassflöten, Großbässen und sogar dem Kontrasubbass gefüllt. Eine einzige Sopranino, der Zwerg unter den Flöten, und vielleicht zwei Sopranflöten kommen locker gegen die zahlreichen sanften Bässe an.

Mit ganz vertrauten Klängen einer Renaissance-Tanz-Suite begann der wohlklingende Abend. Eine Pavane mit zärtlicher Tiefe und weicher Fülle wurde abgelöst von einem pfeffrigen Rondo, voller Schwung und trotz hohen Alters voller Witz und Spritzigkeit.

Die Erwartung, dass so ein massiver Klangkörper doch kaum eine solche Präzision im Zusammenspiel bewältigen könnte, wurde erfreulich enttäuscht. Schnabels Orchesters ist durch ausführliche Probentage zu einem homogenen Klangkörper zusammen gewachsen, dem jede Rhythmik, jeder spontane Wechsel der Figuren gelingt.

Nach einer allgemeinen Wanderung aller Beteiligten zu anderen Instrumenten und Plätzen gab es gleich den Kontrast: Colin Touchins "Manchester Welcome", eine Komposition aus dem Jahr 2003 anlässlich eines großen Treffens mit drei bis vierhundert Spielern. Rhythmisch aufregend, mit spannenden Dissonanzen, erlebten die Zuhörer, was mit dieser unglaublichen Instrumentenfamilie so alles möglich ist.

Ein besonderer Leckerbissen von Altmeister Giovanni Gabrieli, posthum herausgegeben, ließ noch einen Blick zu auf die wunderbaren Klänge des Frühbarock, um gleich darauf mit dem "Zibaldone", zu deutsch Sammelsurium, wieder im musikalischen Heute zu landen. Vorn am Bühnenrand befand sich der kurzfristige Parkplatz, an dem die verschiedensten Flöten nach jedem Stück Platz und Spielerin wechselten. Der Dirigent nutzte die Gelegenheit jeweils, um hochinteressante Informationen zu geben.

Nach den berühmten englischen Kontratänzen erlebten die Zuhörer genau das, was eigentlich nur für sinfonisches Orchester bekannt ist: die große Sinfonie. Der Komponist Steve Marshall, eigentlich Buchhalter und Autodidakt auf dem Saxofon, hat irgendwann seine Liebe zum tiefen Blockflötenklang entdeckt. Inzwischen reist er als Spieler, Komponist und Dirigent in der Welt herum und gilt als sehr gefragt. Seine Sinfonie Nr. 3 hatte ganz klassisch vier Sätze und bot viele Überraschungen. Das ganze Orchester machte dabei einen spektakulären Flötentriller wie aus einem Instrument. So was hatte man noch nie gehört.

Die Zugabe hatten sich vor allem die Spielerinnen gewünscht: ein kleines Stück ihres Leiters - ein Zirkusmarsch auf die Töne BEG. Das Publikum, das trotz Schnabels Erwartungen in der Zahl doch weit die Menschen auf der Bühne übertraf, war von dem Klangerlebnis hoch begeistert.

Irene Schmidt-Makowiec            Hier der Text als download  

WBO 2010 2.pdf

  Colin Touchin: Manchester Welcome                                                                http://www.youtube.com/watch?v=nirrCNejCUo

Eileen Silcocks: Playford Suite                                                                             http://www.youtube.com/watch?v=xA-gRz7GQLE


Dies ist das Plakat unseres ersten Konzertes.

Wenn Ihnen etwas besonders gut oder aber gar nicht gefällt, schreiben Sie mir.
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